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Diplomarbeit studie technikmuseum köln

Diplomarbeit studie technikmuseum köln

auf einem brachliegenden eisenbahngelände in deutzer feld, köln-deutz, soll ein verkehrs- und technikmuseum entstehen. bedingt durch die historie des standortes kölner raum, beherbergt das museum die bereiche eisenbahn, automobil und Raumfahrt. das museum fügt sich geschichtlich und positionell in die vorhandene struktur ein. zudem soll eine „brücke“ zwischen den stadtteilen deutz/mühlheim und kalk entstehen. bisher sind diese stadtteile durch die bestehenden gleisanlagen räumlich getrennt.

mit dem verkehrsmuseum im deutzer Feld soll ein neues zentrum, ein zentraler treffpunkt, geschaffen werden. die gleisanlagen sollen keine barriere mehr bilden, sondern sollen zu einem neuen, verbindenen erlebnisraum werden.

das geplante museum ist optisch vom bahngelände abgehoben. nur der bereich der eisenbahnausstellung, der direkten bezug zum gelände hat, ist im erdgeschoss angeordnet. die anderen museumsbereiche, automobil- und raumfahrtausstellung, sind in den oberen geschossen untergebracht. auf der obersten ebene befindet sich ein Restaurant mit großzügiger Dachterrasse mit blick auf köln.

das technik- und verkehrsmuseum positioniert sich direkt an der viel befahrenen eisenbahntrasse zum kölner Hauptbahnhof und steht somit mitten im bewegungsfluss des aktiven bahnverkehrs. die Erschließung erfolgt über eine brücke, die sich von köln-deutz bis köln-kalk spannt. im Zentrum der brücke, und somit auch dem Zentrum des Gebäudes, befindet sich nicht nur der eingang zum museum, sondern auch ein zentraler treffpunkt mit cafe und verweilmöglichkeiten. die fussläufige brücke befindet sich auf der gleichen ebene, wie die bahntrasse. spaziergänger und besucher erleben und spüren die bewegungen rund um das museum direkt und hautnah.

die schienenanlagen im plangebiet bleiben vollständig erhalten und werden in das museumskonzept integriert. im bereich des museumsgebäudes werden die schienen für die eisenbahnausstellung genutzt, so dass züge um und durch das gebäude fahren können. außerhalb des museumsgebäudes werden schienentrassen zu fusswegen umfunktioniert, zur erschließung des aussengeländes.

die interne erschließung der verschiedenen ausstellungsbereiche erfolgt über rampen und galerien, so dass einblicke in andere ebenen und ausstellungbereiche möglich sind. in den geschichtlichen ausstellungsbereichen, wo eine konzentration auf geschichtstafeln o.ä. stattfindet, erfolgt die belichtung ausschließlich über oberlichter, um den besucher nicht durch die außenwelt abzulenken. in den geräumigen ausstellungsbereichen für automobile und raumfahrtelemente, sorgen großzügige fensterbänder für viel licht und schaffen den bezug zum aktiven verkehr im außenbereich.

die im innern sichtbare stahlkonstruktion, traggerüst des museums, und die vorgehängte cortenstahlfassade unterstreichen das thema industrie und Technik.

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katja heitmann
dipl. ing. (FH) architektin

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